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Die Hauptfunktionen eines Fachgebietsleiters

Fachgebietsleiter sind eine seltene Rasse von Angestellten, ungewürdigt für die Arbeit die sie tun bis sie aufhören diese zu tun.

Ob sie als Mentor für die Angestellten in Erscheinung treten oder das Tagesgeschäft betreuen, die Rolle des Fachgebietsleiter innerhalb eines Unternehmens ist im moderenen Arbeitsumfeld allumfassend. Der steigende Anspruch an kreative Eingebungen erhöhen nur den Druck auf diese unverzichtbaren Individuen.

Lesen Sie in den folgenden Abschnitten:

  • Was sind die Verantwortlichkeiten des Fachgebietsleiter?
  • Wie erhalten Sie das Vertrauen ihrer Angestellten?

Die Verantwortlichkeiten des Fachgebietsleiters

Klassische Aufgaben eines Vorgesetzten beinhalten, die Rolle des Angestellten zu definieren und festzulegen und mit den Zielen des Unternehmens in Beziehung zu setzten. Schulungen und Weiterentwicklungen spielen eine wichtige Rolle. 56% der Personalleiter glauben das Schulungen und Weiterentwicklung eine Schlüsselfunktion für das Wachstum eines Unternehmens darstellen. Individuen benötigen Betreuung und Leitung, denn dies ermöglicht sie weiter zuentwickeln, was langfristig ihre Leistung steigert.

Weitere Schlüsselfunktionen eines Fachgebietsleiters beinhalten:

  • Den täglicher Umgang mit Menschen sowie die Aussenpräsentation des Unternehmens
  • Die Überwachung der Leistung des Unternehmens
  • Die Kundenbetreuung
  • Die Arbeitsverteilung und Schichtplanung
  • Das Anbieten von technischem Kundenservice, Vorhandensein von Kenntnissen über die Funktionsweise von Büroequipments  und dem Vorgehen im Falle eines technischen Ausfalls. Wer muss informiert werden wenn Software fehlerhalft ist? Was ist das Vorgehen im Notfall?
  • Überwachung der betrieblichen Aufwendungen
  • Qualitätskontrolle: Kontrolle und Enwicklung der Arbeitsstandards und Beibehaltung der Produktionsqualität

Fachgebietsleiter als Schöpfer einer Kultur

Ein Unternehmen muss aus der Vogelperspektive überwacht werden, während der Angestellte, als Individuum aktiv betreut werden muss, wenn er seine beste Leistung bieten soll und motiviert bleiben soll. Aus psychologischer Sicht, müssen Fachgebietsleiter an vielen Stellen zur selben Zeit aktiv sein.

Moral und Motivation liegen schlussendlich die der Hand des Fachgebietsleiters. Mit dieser Verantwortung wird die Beziehung zur Belegschaft ein Schwerpunkt. Es ist und bleibt ein Talent eng genug mit der Belegschaft verbunden zu sein um  Vertrauen aufzubauen und trotzdem eine klare proffessionale Linie zu ziehen. Diese Fähigkeit bedarf Intelligenz, Sensibilität, Diskretion und Taktgefühl um nicht zu sagen Engagement und harte Arbeit.

Entsprechend einer Studie von“ Great Place to Work“, empfinden 62% der Angestellten das ihre Vorgesetzten nicht genügend Interesse ihnen gegenüber zeigen.  2/3 empfinden dass ihre Arbeit nicht geschätzt wird, während 70% der Angestellten  mit dem Gedanken spielen eine andere Anstellung zu finden. Eine schlechte Beziehung zum Vorgesetzten ist ein permanentes Thema unter  unzufriedener Belegschaft.

Forschungsergebnisse fordern eine genauere Betrachtung  weiterer Schlüsselfunktionen von Vorgesetzten, wobei Vertrauen ein wesentliches Kritierium ist. Ergebnisse des 2012 durchgeführten „Engage for Success Reports“ belegen das Vertrauen die Leistung steigert.

Vertrauen innerhalb der organisatorischen Hierarchie

Um ein Verständnis für Vertrauen zu entwickeln, müssen seine relevanten Parameter in eine anwendbare Praxis für den Vorgesetzten umgewandelt werden.

Vertrauenswürdiges Verhalten beinhaltet:

  • Unterstützen Sie Angestellte ihre Arbeit richtig zu tun:  Nur wenige Dinge sind frustrierender am Arbeitsplatz als jemandem eine Aufgaben zu erteilen, ihm jedoch nicht die Arbeitsmittel zu geben um die Aufgabe erfolgreich umzusetzten. Wenn Angestellte eine halbe Stunde benötigen um Equipment und Mittel zu recherieren die sie benötigen, erhöht das ihr Stessempfinden und das Vertrauen in das Unternehmen schwindet schnell.
  • Mikromanagement vermeiden: Einem Angestellten vertrauen, dass er seine Arbeit erledigen kann, bedeutet auch ihn seiner Arbeit zu überlassen. Einen Kollegen zu fragen ob er mit seiner Arbeit bereits begonnen hat, ist eine gute Gelegenheit ihm vor den Kopf zu stossen, zu demotivieren  und seine Kooperation zu verlieren. Wenn Sie nachhaken wollen, schicken Sie lieber eine Email und fragen den Mitarbeiter, ob er denn alles hat was er zur Bewältigung seiner Aufgaben benötigt. Diese taktvolle Anspielung wird auch als solche verstanden.
  • Übertragung von Stimmrechten im Unternehmen: Wenn Angestellte das Gefühl haben, dass sie am Unternehmen beteiligt sind, kümmern sie sich auch einfach mehr darum. Diese Beteiligung muss jedoch auch demonstriert werden. Viele Unternehmen generieren das Bild einer Übertragung von Verantwortung an ihre Angestellten, was viele Mitarbeiter jedoch auf Meilen durchschauen.
  • Seien Sie ehrlich, offen, fair und ethisch korrekt: Das sollten Grundlagen in jeder Arbeitsumgebung sein. Vorgesetzte die selbst versagen umzusetzten was sie den Angestellten predigen , weihen das Unternehmen und sich selbst dem Untergang. Stehen Sie zu ihrem Wort und machen Sie keine Versprechungen die Sie nicht zu 110% einhalten können.  Wie der Junge der „Wolf“ schrie, lernen Mitarbeiter nicht auf den Vorgesetzten zu hören der bei jeder Gelegenheit sagt: „Ich verspreche“.
  • Behandeln Sie Mitarbeiter als Individuen:  All zu oft veranstalten Vorgesetzten den symbolischen Spazierung  durch die Gänge, verteilen ihr „Hallo – Wie gehts? – Lächeln“ an jeden. Dieses aufgesetzte Grinsen ist die besten Art jedem Angestellten zu demonstrieren, dass sie keine individuelle Behandlung wert sind. Es wird das Ergebnis erzielen, welches es verdient. Nehmen Sie sich die Zeit und sprechen Sie mit ihren Mitarbeitern, finden sie wirklich heraus wie es Ihnen geht und was sie an Wochenenden tun. Sie sollen nicht der neue beste Freund werden, aber aufrichtiges Interesse wirkt wahre Wunder.
  • Anerkennung: Das ist die beste Gelegenheit ihren Mitarbeitern zu zeigen, dass Sie sie schätzen und dass Sie jede Absicht haben Mitarbeiter auszuzeichnen die gute Arbeit leisten. Gehen Sie weiter als ein Essen für Zwei oder Karten für das lokale Odeon, gehen Sie die Extra Meile um die Erfolge eines Mitarbeiters wirklich zu würdigen. Dieses Gefühl der Anerkennung wird sich im Unternehmen und darüber hinaus umsprechen.
  • Unterstützen Sie anstelle zu hinterfragen:  Was ist der Unterschied zwischen den beiden Fragen: „ Kommen Sie mit der letzten Aufgaben zurecht – benötigen Sie Hilfe? und „ Haben Sie es erledigt?“ Der gleiche Inhalt, unterschiedlich formuliert. Gleiches gilt wenn sich jemand krank meldet, rufen Sie ihn nicht mitten am Tag an um herauszufinden wie ihr Husten ist. Wenn Sie keine Beweise haben, das ein Angestellter nicht entsprechend der Regeln spielt, können falsche Anschuldigungen ihren Untergang bedeuten, die Freundschaft und das Vertrauen brechen.

Angestellten reagieren auf ihr Unternehmen mehr als auf die Umstände in denen sie sich befinden. Demzufolge müssen Vorgesetzte die Beziehungen zu ihren Mitarbeitern die höchste Priorität geben, diese sind die Lebensader des Unternehmens.

Mit Übung und den richtigen Wertvorstellung, sollte der Vorgesetzte in der Lage sein ein gesundes Arbeitsklima zu entwickeln.  In einer solchen Umgebung, kann der gefürchtete Chef zu einer Herz erwärmenden, zugänglichen, gelassenen Person werden, an die man sich Notfällen wenden kann.

Grosses Vertrauen und eine gute Leitung wird sicher stellen, das Mitarbeiter  bei der Arbeit erscheinen wollen und Dinge vorantreiben wollen. Das ist der Arbeitsplatz nach dem sich jeder Vorgesetzte sehnt.

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